Unsere Rebstöcke werden behutsam betreut

Wir bewahren bei unseren Trauben immer den Durchblick

Unsere Weine sind wohlbehütet


Die Reise der Helden

 

Die Reise der zwei Helden beginnt auf unterschiedlichen Punkten der gleichen Linie.

Der Eine ist weinbegeistert und zieht in die Weinmetropole Gumpoldskirchen, der Andere verbringt seine Sommer inmitten der Wiener Weinberge.

Es wird das Interesse geweckt das Dahinter zu entdecken, den Wein und seine Produktion zu erforschen und zu verstehen.

So beginnen beide sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen.

Der Weg der Helden kreuzt sich das erste Mal auf der Schulbank, als Sie die Grundvoraussetzungen des Weinbaues erlernen.

Getrieben von der Idee, eigenen Wein zu produzieren begeben sich die Helden auf einen Ausritt ins ferne Burgenland, nach Mörbisch, wo die ersten zwei -schwer vernachlässigten- Ländereien „erobert“ wurden.

Seitdem sind Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon fixer Bestandteil im Portfolio der nunmehr Jungwinzer.

Sie, die Reben in Mörbisch, erhalten ab jenem Zeitpunkt die Zuneigung, die sie verdienen, die Helden lernen Grund und Boden kennen  - die Weinproduktion war gestartet.

Die Helden nützen den - traumhaften -Jahrgang 2015 um voller Euphorie die erste Lese in den Keller zubringen.

 

Ja, die Helden waren zu diesem Zeitpunkt der Geschichte müde, sehr, sehr müde.

Ja, die Helden lernten zu diesem Zeitpunkt sehr viel, aber man wächst ja mit der Aufgabe.

 

Und während der erste Wein im Fass weilte, tat sich die Möglichkeit auf, in Gumpoldskirchen Neuburger in das Sortiment zu nehmen.

Neuburger – was?

Jene autochtone, also einheimische, Spezialsorte, welche in der Anbaufläche rückläufig ist, denn die liebe Neuburgertraube ist im Weingarten eine schwierige, im Geschmacksprofil eine ungewohnte, aber mit grossem Potential…ein Fall für unsere Helden!

Sie sind überzeugt, daß es auch für Sorten abseits des Mainstreams Platz gibt, unabhängig von Trends und Moden.

Und so entscheiden die Helden, die Sorte vor der Vergessenheit zu retten und die sortenspezifische, autochtone Weinweltherrschaft an sich zu reissen.

 

In der Zwischenzeit arbeiten die Protagonisten intensivst am optischen Rüstzeug und schmieden in langen Nächten Entwürfe für Logos und Etiketten, gründen Allianzen mit Gleichgesinnten um Errungenschaften der Önologie hinaus in die weite Welt zu tragen.

Oft werden Nächte damit verbracht, das Werk zu diskutieren, nur ganz selten es auch zu verkosten….

 

In weiterer Zukunft werden sich die Helden weiterhin um dornröschenverschlafene oder auch schon hübsch gemachte Weingärten kümmern, deren Nektar in kleine und grosse Flaschen füllen und weitere Kapitel dieser Geschichte schreiben.